Amazonien vom 23.6. - 13.7.13 mit Ottos Tours

 

Mythos Amazonien heißt es in der Reisebeschreibung und hört sich recht vielversprechend und abenteuerlich an. Wenn dann noch was von Expeditionscharakter geschrieben steht, kann die  Fantasie mit einem durchgehen.

Expedition schien wohl nur für die ursprüngliche Reise zu gelten.
Die neue und abgeänderte und somit ungefährlichere Variante, ließ das Wort "Expedition" eigentlich nicht zu.

So waren wir anfänglich im Manu-NP mit einem Langboot unterwegs und auch mal auf kurzen Strecken zu Fuß, um den Dschungel zu entdecken. Die Fahrt mit dem LKW durch den Dschungel Boliviens, stellte sich als vierstündige Fahrt in bzw. auf der Ladefläche eines Pickups dar. Die Piste war sehr gut ausgebaut und hatte so gar nichts aufregendes an sich.

 

Nun denn: wir waren anfänglich weit ab von den Touristenströmen und wurden neugierig von den Dorfbewohner beäugt, die nur sehr selten europäischen Besuch haben.

Zwischendurch lagen leider immer längere Aufenthalte in Städten, um im Vorwege die Grenzformailtäten zu klären oder zwei Flugtage und ein langer Fahrtag im PKW in Brasilien.

 

Gutes Sitzfleisch war laut Beschreibung gefordert - das wurde auch abverlangt.

Aufregend wurde es immer, wenn wir mit unserem Guide zu Fuß unterwegs waren - so manchmal fand er den Weg nicht, so dass er bald den Spitznamen "TomTom" weghatte.

 

Höhepunkte hatte die Reise natürlich auch:

  • Die nächtliche Dschungelwanderung zu der Tapir-Plattform - im Dunkeln war eindeutig der Hintern eines Tapir zu erkennen
  • Die Minerallecke der Papageien im Manu NP
  • Das Stelldichein mit zwei zahmen Affenkindern und den zahmen Aras (Quatschkopp)
  • Der Besuch einer Affeninsel mit wilden und an Menschen gewöhnten Äffchen
  • Die Besuche der bolivianischen Dörfer Chive und Sena
  • Der Besuch der Paranussfabrik in Riberalta sowie die Benutzung der dortigen
    Motorradtaxis
  • Die eigenständig unternommene Fotopirsch mit Jürg in Alter do Chao
  • Die Fischmärkte in Manaus und Belem
  • Die Stadtführung in Belem durch eine kompetente Guidina und die Abende in einer guten Stehkneipe mit netten Brasilianern und leckerem Caipirinha