2. Huskytour im Pallas-Ylläs Nationalpark

Janik und mir hat die 1. Reise so gut gefallen, dass wir auch in diesem Jahr wieder ins finnische Lappland, 200 Km nördlich vom Polarkreis, wollen.

Wieder sind wir mit dem Familienbetrieb Pallas Husky um Markku Rauhala unterwegs. Und wieder fliegen wir mit einer Zwischenübernachtung in Helsinki weiter nach Kittilä. Hier werden wir mit einem Taxi abgeholt und bei Rauhala von Linda Szabo, der Campmanagerin abgeholt.

Wir sind schon mittags da und es ist noch dämmrig, so dass wir uns schon einkleiden können. Die anderen Tourengäste kommen erst spät am Abend. Janik und ich sind wieder in der schönen rustikalen Blockhütte untergebracht. Wie letztes Jahr, gibt es kein fließend Wasser, dafür aber Strom aus einer Autobatterie und einen Bollerofen, der die Hütte schön einheizt.

Internet gibt es auch - bei uns in Deutschland wahrscheinlich ein Unding, in einer so abgelegenen Gegend.

Auch diesmal sind wir die nächsten vier Tage mit unseren Hundeschlitten unterwegs durch den Nationalpark. Die Strecken sind um die 25 bis 30 Km lang. Die lange Tour findet jetzt in der Zeit um die Polarnacht nicht statt. Zwischen 10:30 Uhr bis 14:30 Uhr haben wir diffuses Licht und die Sonne kratzt mal soeben den Horizon an.

Am ersten Tag ist es mit -25 Grad sehr kalt. Im Laufe der nächsten Tage wir es ständig wärmer und das Thermometer steigt sogar auf 0 Grad an.

Schnee hat es diese Tage auch nicht soviel. Es reicht aber für unsere Vorhaben vollkommen aus.

An den meisten Tagen ist es bewölkt. An einem Tag haben wir aber das Glück, dass die Wolkendecke aufreist und wir gelb und rosa leuchtende Wölkchen haben.

Nordlicht gibt es auch, meistens aber nur für die Kamera sichtbar. Die Wolken stören erheblich. Mehrmals in der Nacht bin ich auf und riskiere einen Blick in den Himmel.

Linda hat wieder ihr Camp total im Griff und sorgt neben dem vorzüglichen Essen auch für den reibungslosen aller Dinge.