La Reunion - Wanderreise zu zweit im April 2004

 

Eigentlich ist La Reunion eine schöne Insel im Indischen Ozean, von der viele Gäste schwärmen. Wohl aber nur diejenigen, die im Oktober/November dort hinreisen.

Wir sind nun im Frühjahr dort und erleben den nassesten Urlaub, den man sich vorstellen kann.

Die vorherigen Regenfälle sorgten für eine Tourenänderung. Einige Passagen waren durch Erdrutsche versperrt.

So waren wir länger, als uns lieb war in dem Ort Grand Ilet untergekommen. In einer kleinen Behausung - eher eine Nasszelle. Vom Bett konnte man mit einem Schritt direkt unter die Dusche springen. Die Luftfeuchtigkeit lag bei 100 Prozent.

Und das Beste - in unmittelbarer Nachbarschaft zu uns, gab es eine Schweinefarm, von der ständig Güllegerüche herwehten. 

 

Vom ersten Tag an nasse Schuhe und Klamotten, die gar nicht mehr trocknen wollten.

 

Morgens war es meist noch recht trocken, zu Mittag regnete es dann stark. So machten wir uns immer frühzeitig auf den Weg zu unseren Berghütten. Zur Begrüßung schlugen uns die Hüttenwirte immer schnell die Tür vor der Nase zu - wir waren einfach zu früh.

Am Ende der Reise waren wir eher algengrün statt wohl gebräunt.

Erst viele Jahre später können wir uns über diesen nassen Urlaub amüsieren.