Fotoreise nach Tansania

Mit Trails fahren Heidi, Norbert und ich diesmal nach Tansania. Für diese Fotoreise können wir auch Kai, unseren Reiseleiter der Fotoreise nach Alaska, begeistern. Diesmal kommt er als normaler Gast mit.

14 Tage sind wir im Nordosten des Landes unterwegs und besuchen die Tier- und Landschaftsparadiese:

den Tarangire NP mit seinen Baobab-Bäumen und den großen Elefantenherden; den Ngorongoro Krater; die Serengeti und dem Ndutu-Gebiet, das zum Ngorongoro Conservation Area (NCA) gehört. Im Ndutu-Gebiet kann man sogar noch offroad fahren und kommt nahe an die wenig scheuen Tiere heran.

 

Die Jahreszeit ist sehr gut gewählt, zum einen findet gerade die Migration mit über einer Millionen Gnus statt und die Regenzeit beginnt. Das staubig trockene Land verwandelt sich in eine zauberhafte grüne Landschaft, in der zahlreiche Blümchen blühen.

Unsere Fahrer gehören der Wildersun Company an und sind außergewöhnliche Kenner der Flora und Fauna. Immer wieder erstaunen sie uns, wie sie mit ihren Adleraugen während der Fahrt im Gras Tiere entdecken, die wir erst nach genauer Ortsbeschreibung und noch genauerem Hinblicken, erkennen.

Während der 14tägigen Reise haben wir den Eindruck, dass wir immer zur rechten Zeit am rechten Ort sind. Als wir gerade in der schon grünen Serengeti sind, sehen wir jeden Abend dicke Regenwolken und Wetterleuchten über dem zuvor noch trockenem Ndutu-Gebiet. Als wir schließlich dort sind, ist es auch hier schön grün und wir haben tagsüber viel Sonnenschein.

Auch die Tiererlebnisse sind großartig. Tiersituationen sehen wir, die man sonst nur in Tierdokus sieht und von denen ich zuvor nicht zu träumen gewagt hätte.

So haben wir eine große Löwenfamilie mit mindestens 13 Babys, die sehnsüchtig darauf warten von einem Büffelriss ein Häppchen abzubekommen. Wir sehen, wie MiniLöwen von ihren Müttern im Maul abtransportiert werden. In der Serengeti haben wir an einem Tag sechs!!! Leopardensichtungen. Wir erleben zweimal hautnah eine erfolgreiche Gepardenjagd mit Kill, Löwen in Bäumen und tatsächlich stehen wir mit unserem Fahrzeug dann auch mitten zwischen den Millionen Gnus. Ein Anblick, den man schwerlich fotografieren kann und einfach nur so in sich aufnehmen muss.

 

Die Reise war aber auch nicht leicht. Die tollen Tierszenen haben wir uns hart erarbeitet. So waren wir an manchen Tagen 12 Stunden im Fahrzeug unterwegs. Manchmal haben wir auch 2-3 Stunden an einem Fleck ausgeharrt. Das Warten hat sich dann aber um so mehr gelohnt.

 

Die Reise war letztendlich ein Traum, die ich jedem empfehlen kann, der zu großartigen Tierfotos kommen möchte.