Fotoreise nach Simbabwe

Im Oktober 2018 fahren Heidi, Norbert und ich wieder gemeinsam nach Afrika. Kai ist auch mit dabei - diesmal als Reisebegleitung.

Sehr große Erwartungen habe ich nicht. Bin ich doch noch sehr geflasht von den Erlebnissen der Tansania Reise.

Diesmal ist der Reiseanbieter die Agentur Brandner. Mittlerweile wird die Tour aber auch bei Trails-Reisen angeboten.

Von Hamburg geht es mit dem Flieger nach Frankfurt und nachts weiter mit einer Boing 747 nach Johannesburg und schließlich noch nach VicFalls in Simbabwe.

Am Flughafen werden wir von unserem englischsprachigem Guide Blake in Empfang genommen. Der erweist sich in allen Belangen als sehr Kompetent.

Die Reise sieht nur vier Stationen vor, damit für den Hauptaugenmerk, der Fotografiererei, viel Zeit bleibt. Das sind die Victoria Fälle, der Hwange NP, das private Reservat Chirundu und schließlich dass von allen gelobte Land, der Mana Pools NP.

Wir sind am Ende der Trockenzeit unterwegs und so führt der Sambesi nicht so viel Wasser und vom Donnernden Rauch kann bei den Fällen keine Rede sein.

Mit einem Mini-Bus geht es dann in den Hwange NP, wo für uns zwei Safarifahrzeuge zur Verfügung stehen. Unsere DoppelCabins stehen auf Stelzen und ich habe einen super Blick auf ein Wasserloch, wo sich neben Elefanten auch so manches andere Tier einfindet.

Im Hwange NP leben ca. 35tausend Elefanten in recht großen Herden. Ich habe das Gefühl, am Ende der Reise, jeden einzelnen Elefanten fotografiert zu haben.

Von Hwange fliegen wir dann in kleinen Propellermaschinen nach Chirundu. Hier ist der Busch so dicht, dass wir fast keine 5 Meter weit gucken können. Allerdings finden wir auf der Piste Löwenspuren. Mit einem Fährtensucher und unseren Guides pirschen wir schließlich zu Fuß bis auf 50m an einen jungen Löwen heran. Der ist etwas genervt und brüllt einmal kurz. Da stellen sich unweigerlich die Nackenhaare auf. Gewarnt, lassen wir ihn dann auch in Ruhe.

Die letzte Station sind die gerühmten Mana Pools. Wo man hinschaut sieht man Tiere. Elefanten allerdings nicht in Herden. Meistens Einzeltiere oder Mütter mit ihren Kälbern.

Gerne sehen würden wir die Wildhunde. Wir haben tatsächlich ausgesprochenes Glück und können an allen vier Tagen eines der Rudel entdecken. Es ist ein siebzehnköpfiges Rudel mit 7 Welpen.

Am ersten Abend kommen die neugierigen Jungtiere sogar von sich aus, auf wenige Meter an uns heran. Am letzten Morgen sehen wir sie sogar bei einem Scheinangriff auf eine sehr große Herde Elanantilopen. In der aufgehenden Morgensonne glüht der aufgewirbelte Staub glutrot

Die Reise hat mir sehr viel Freude bereitet, da man in den Parks zwar mit den Fahrzeugen die Pisten nicht verlassen darf. Man darf aber Aussteigen und zu Fuß weiter und sich ins richtige Licht stellen.