Kenia - März 2006

 

Mit fünf Freunden soll es in Kenia auf den Mt. Kenia gehen. Im Anschluss wollen wir uns auf einer Safari vom Trekking erholen.

 

Von der deutschen Agentur DIAMIR haben wir uns eine Reise nach unseren Wünschen zusammenstellen lassen.

Von Nairobi aus fahren wir zunächst in die Aberdares. Hier kommen wir schonmal auf 3500 m hoch und können uns ein wenig an die Höhe gewöhnen.

Leider hat gerade die Regenzeit begonnen und wir bekommen die ersten Schauer ab. Die Eingehtour auf den Oldonjo Le Satima muss ausfallen, da die Piste zum Ausgangspunkt der Tour völlig durchweicht ist und wir mit dem Jeep dort nicht hinkommen.

 

Trotzdem sind wir in guter Verfassung und können den Mt. Kenia in Angriff nehmen.

Für den Aufstieg haben wir die wenig begangene Burguret-Route gewählt.

Wir sind tatsächlich die einzigen.

Ohne John, unserem Guide wäre die Tour nicht machbar. Weglos arbeiten wir uns anfangs durch armdicken Bambus.

Vier Tage benötigen wir für Auf- und Abstieg.

So beginnen wir auf einer Höhe von 2400 m. Ziel ist der Point Lenana auf 4985 m.

Die erste Nacht schlafen wir mitten im Bambuswald auf 2665 m. Am zweiten Tag lichtet sich die Vegetation. Durch Tussockgras, Riesenheidekräuterm, vorbei an Lobelien und Senezien, erreichen wir das zweite Camp unterhalb einer senkrechten Felswand - dem Highlandcastle auf 3600 m. Wir waren 7 Stunden unterwegs und haben 950 Höhenmeter bewältigt.

Am darauffolgenden Tag knacken wir die 4000er Grenze, überschreiten einen Pass auf 4350 m und wandern wieder abwärts zum Shipton´s Camp (4200m).

Hier werden wir durch unseren Koch Sammy verwöhnt und bereiten uns schon mal mental auf den Aufstieg zum Gipfel vor. Um 02:00 Uhr werden wir geweckt. Nach einer handvoll Keksen starten wir gegen 03:00 Uhr und erreichen pünktlich zum Sonnenaufgang den Point Lenana.

Insgesamt tummeln sich ca. 20 Trekker auf dem Gipfel.

Ca. 2000 Höhenmeter müssen wir wieder abwärts über die Chogoria-Route und sind nach ca. 12 Stunden Wanderzeit am Ziel, den Meru Mt. Kenia Bandas.

 

Von nun an erholen wir uns auf Safaris im Samburu NP, Lake Nakuru, Lake Naivasha, Hell´s Gate und der Massai Mara.

 

Eine fantastische Tour, die jedem zu empfehlen ist.