Mai 2012 - Südafrika und der Süden Mosambiks (Drifters Mosambik Transfrontier)

 

Wieder mit Eva durch Afrika!

Es kann ruhig mal wieder staubig und schmuddelig sein. Wer braucht schon jeden Tag eine warme Dusche, Haare waschen, Zimmerservice und ein festes Dach über den Kopf ?  

Und genau das bekommen wir hier nicht !

Wir haben uns für eine Reise mit dem südafrikanischen Anbieter Drifters entschieden.

Es soll in Südafrika durch den Krüger NP und dann weiter über die zaunlose Grenze nach Mosambik und dort in den Transfrontier NP gehen.

Viele Tiere wollten wir hüben wie drüben vor die Kamera bekommen.

Im Nachhinein wissen wir, dass wir die Reisebeschreibung nicht richtig gelesen haben - dort steht was vom einstigen Tierreichtum Mosambiks. Tja und das ist der Punkt!

Die arme hungernde Bevölkerung hat sämtliche Tiere gewildert. Das einzige was wir sehen, sind hier und da mal ein Böckchen, einige Reptilien und viel Krabbelzeug.

Mosambik wird noch sehr lange brauchen, um den Wildbestand wieder auf ein Maß zu bekommen, so dass Touristen und die heimische  Bevölkerung davon profitieren.

Was auffällt, im Nationalpark leben anstelle der wilden Tiere, Menschen und ihre Nutztiere.

Interessant ist die Tour trotzdem - überhaupt zu sehen, wie die Bevölkerung lebt und was hier und da angebaut wird. Kontakt bekommen wir allerdings nicht, da wir ohne Stopps an den Siedlungen vorbeifahren - und dass allerdings ziemlich langsam. Eine Infrastruktur gibt es im südwestlichen Mosambik kaum. Die Hauptstraße entpuppt sich als einspurige tiefe Sandpiste.

So sind wir einige Tage mit unserem Truck durch den tiefsten Busch unterwegs, bis wir an die Ostküste mit schönen weißen und einsamen, feinpudrigen Sandstränden kommen.

Hier ist Erholung, stundenlange Strandspaziergänge und Schnorcheln angesagt.

 

Die Tierbeobachtungen haben wir dann fast nur in Südafrika im Krüger NP und im Hluhluwe Game Reserve gehabt.

Einmal kam uns eine Schlange schon fast zu nah. Beim Streifen eines Baumes mit unserem Truck, wurde eine Baumschlange aufgeschreckt und sie lugte aus ihrem Astloch heraus.

Katzen waren auf unserer Tour leider nicht dabei - dafür aber tolle Erlebnisse mit zig Elefanten.

Zu guter Letzt haben wir uns doch nicht mit dem Katzenmangel zufrieden gegeben.

In Jo´Burg haben wir das Rhino&Lion Nature Reserve besucht und unsere Katzen gehabt - zugegebenermaßen nicht alles Afrikaner.