Botswana und Sambia im Juli 2005

 

Eva und ich sind wieder gemeinsam auf Abenteuerurlaub in Afrika. Gebucht haben wir über den Anbieter Trails.

Von Frankfurt aus fliegen wir zunächst nach Johannesburg. Hier verbringen wir die letzte Nacht mit einem festen Dach über dem Kopf.

Mit zwölf Gästen, der überflüssigen Tourenbegleitung Uschi und einem südafrikanischem Guide - Pierre - fahren wir in unserem grünen Truck (dem Bumpbiter - Arschbeißer)der Drifters Agentur,  zunächst zwei Tage durch Südafrika.

Im Nachhinein betrachtet, wäre ein Flug nach Maun und somit gleich zum Okavango Delta besser gewesen. So rumpeln wir zwei Tage ohne nennenswertes erlebt zu haben, durch die Gegend.

In Botswana angekommen, fahren wir durch die Makgadikgadi Salzpfanne. Hier schlafen wir nachts sogar unter freiem Himmel. Der Sternenhimmel mit etlichen Sternenschnuppen, lässt keinen Wunsch offen.

Schließlich kommen wir mit unserem Truck ans Okavango Delta. Nach einem Rundflug übers Delta und einer ersten Mokoro-Fahrt landen wir auf der Insel Pom Pom. Hier sind wir in einem Camp untergebracht und bekochen uns selbst. Vormittags und zum Sonnenuntergang unternehmen wir an drei Tagen Fahrten mit dem Mokoro.

Leider ist unsere "Tierausbeute" nicht sonderlich. Mehr als Vögel, einem Elefanten und einer Giraffe bekommen wir nicht zu Gesicht.

Die Landschaft und die herrlichen Sonnenuntergänge entschädigen allerding dafür. Am Abreisetag, kurz vorm Anlegen, haben wir dann aber doch noch einen Löwen, Zebras und einen ausgiebig badenden Elefanten.

 

Die nächsten Ziele sind Moremi, Savuti und der Chobe River.

Wieder treffen wir nicht gerade auf eine große Menge Tiere. Das absolute Highlight haben wir allerdings am Chobe River. Zum Sonnenuntergang kommen ca. 50 Elefanten aus dem Dickicht und nehmen ein Bad in der Abendsonne - mein persönliches Supererlebnis in Botswana.

Weiter gehts nach Simbabwe. Hier bestaunen wir die gigantischen Viktoriafälle und nehmen an einer hervorragend gut organisierten Rafting-Tour auf dem Sambesi teil. Nachdem wir ohne zu kentern 24 Rapids überwunden haben, sind wir super gelaunt und super sauber .

Zum Ende der Reise fahren wir nach Sambia und starten zu  einer zweitägigen Kanu-Tour auf dem Sambesi.

Das Highlight hier, war die nächtliche Begegnung bei einem Toilettengang mit einem Elefanten. Zum Glück nahm der meine Bewässerung der Landschaft kaum zur Kenntnis und ließ mich von dannen ziehen.